Arrived in Providence

Ich bin da! Seit vorgestern für mich spätabends und für euch mitten in der Nacht habe ich mein Lager in Providence, Rhode Island aufgeschlagen. Der Kurs beginnt am Sonntag, ich schaue mir die Stadt an und versuche meinen Körper davon zu überzeugen, dass die 6 Stunden Zeitverschiebung ja nun kein Ding sind. Erschreckend, wie schwer mir das fällt.

Hier im Hotel ist man schon total auf Zentangle eingestellt, oben seht ihr die Zimmerkarte.

 

Das ist alles sehr aufregend und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich für all das hier eigentlich noch viel zu klein bin und auf den Arm möchte. So viele Eindrücke, die über alle Sinne auf mich einprasseln, hier mal ein paar Impressionen für euch (Ich fotografiere jedes Spruchkissen hier im Hotel, ich find die toll):

Impressionen aus Providence

So alleine in der weiten Welt unterwegs entwickle ich merkwürdige Verhaltensweisen. Zum Beispiel hamstere ich Lebensmittel. Frische, gesunde Lebensmittel. Von meinem gestrigen Ausflug kam ich mit Tüten voll Äpfel, Bananen, Tomaten, Nüssen, Griechischem Reisnudelsalat und Wasser wieder. Ja klar, Diet Coke war auch dabei. Aber der Bagel, den ich ausdrücklich als Plain gekauft hatte, schmeckte dann doch wieder nach Zimt. Während ich das so schreibe stelle ich fest, dass ich gerade den Eindruck machen, als würde ich auf Tahiti nach meinem Schnitzel verlangen. So bin ich nicht, ganz ehrlich. Doch das erste Frühstück in Form von Blueberry Pancakes hier hat " irgendwas mit mir gemacht". Und noch etwas stelle ich fest: Ich habe Heimweh. Kein "Ich nehme den nächsten Flieger"-Heimweh, sondern ein ganz bittersüßes "Ich bin so glücklich und dankbar über das was ich alles "daheim" nenne. Es fehlt mir."-Heimweh. Tja, wenn man so alleine unterwegs ist, wird man philosophisch (oder schreibt man filosofisch?)...

Heute bietet eine CZT, die auch Dozentin an der Rhode Island School of Design ist, eine Führung durch das RISD-Museum und die Textilwerkstatt der Schule an und dann geht es zu einem Geocacher-Treffen, das eine Mittanglerin organisiert hat. Abends gehts dann endlich mit Zentangle los: Ein Meet and Greet mit allen Teilnehmern hier im Hotel.

Apropos Hotel: Vergleicht mal bitte dieses Foto vpm Teppich vor meinem Zimmer mit dem Tangle-Muster CARP3, ich musste bei meinet Ankunft schon grinsen. Vor uns Tanglern ist halt nix sicher.

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