Besuch aus Köln und ein Durchbruch

In Köln, da gibt es eine sehr liebe Person, von mir gerne Nadinsche genannt, eher bekannt als Nadine Roller oder auch als www.tangle-koeln.de. Wir haben uns beim CZT-Kurs in Providence kennengelernt und das mit uns passte sofort wie A... auf Eimer. Das sagt man in Berlin zu... äh, wie sagt man in anständigem Deutsch ohne Pieps-Worte noch gleich...? Na wir konnten einander sofort gut leiden. Dazu kamen dann noch Katharina und Jennifer und die Woche war perfekt :o).

Und letztes Wochenende war Nadine in Berlin und wir haben einen ganz tollen Tag zusammen verbracht, der mit Fusseln am Mund und zwei Bäuchen voller Döner und Miracoli endete, obwohl wir ja sonst sowas gar nicht essen, ihr kennt das. Jede hat den besonderen Tag als Alibi für diese zugegeben noch recht milde Entgleisung genommen... 

Und wir hatten an einem weiteren Tag sogar noch Zeit, gemeinsam zu tangeln! Beziehungsweise habe ich mir das von Nadine ausrücklich gewünscht, denn ich brauchte mal Nachhilfe von ihr: Ganz konkret geht es um wachsende Muster ("growing patterns"), wie Rixty und Pendrills. Wir haben die beim CZT-Kurs schon getangelt und ihre Kachel sah sooo schön aus. Wenn ich diese Muster tangle, lande ich immer in einer Ecke des Blattes und alles ist voll mit den Formen, woanders ist ein riesiges Loch und die Kachel ist eine einzige Disharmonie. So wie früher in der Schule: (Fast) Alle Kinder haben gleichmäßige Äste in ihren Baumkronen gemalt, aber meine waren nur auf einer Seite, dafür bis in den MIllimeter ausgeführt, ich habe das Gleichgewicht einfach nicht gefunden.

Ihr ahnt wahrscheinlich schon, dass das zu schwer philosophischen Betrachtungen führte, was ihr noch besser versteht, wenn ihr Nadines Tipps unten lest. Dazu saßen wir noch auf einer schattigen Parkbank, hatten eine Menge Zeit und es war so richtig HACH!

Nadine und Sabrina im Park

 

Und tatsächlich ist es mir mit ihren Tipps gelungen, das Gleichgewicht in dem Muster hinzubekommen. Ich verrate euch mal ein paar von den Tipps, die sie mir gegeben hat: 

- Nimm dir mehr Raum auf der Kachel (...im Leben....Metaphernalarm!)
- Schau erst, wo du das Muster hinsetzen willst und tangle dann den Weg dahin (dito)
- Geh nicht immer den direkten und kürzesten Weg. Manchmal sieht es viel
  interessanter aus, wenn der Weg sich ein wenig schlängelt (aber sowas von dito!!!)

Zum Glück ist Nadine einer der geduldigsten und sonnigsten Menschen, die ich kenne, und so kam ich nicht nur in den Genuss einer Privatstunde sondern habe auch endlich geschnallt, wie man an solche wachsenden Muster am besten herangeht, seht selbst, was ich noch am selben Abend getangelt habe:

Ist das nicht großartig geworden? Außen Rixty und innen Pendrills.

Der

 

Jetzt ist das Nadinsche schon wieder weg. Ich sende ihr und auch den anderen beiden der FFF*s auf diesem Weg eine herzliche Umarmung und freue mich über einen Kommentar!

Eure Sabrina

*FFF steht für "Vier pfiffige Frauen" .... ähem... is klar, oder?

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