Ein ganz entspanntes Monotangle

Willkommen im Frühling, liebe Tangle-Gemeinde!

Vorgestern flatterte der tanglepatterns.com-Newsletter ins Haus, den ich in der Regel mal kurz überfliege, aber nicht sehr intensiv lese. Doch diesmal bin ich hängen geblieben, und zwar beim Muster Garlic Cloves von der dänischen Tanglerin Jacquelien Bredenoord. Die Seite ist komplett auf dänisch, das macht aber nix, denn die Zeichenanleitung versteht man natürlich auch so. Dennoch habe ich mich ein wenig durch den Text gewühlt, ganz einfach, weil sich die Sprache so schön liest. Dabei spüre ich Meer, Segelboot, nette, unkomplizierte Leute, Trinkjoghurt und diese lustigen Hot Dogs mit den quietschroten Würstchen drin.

Das Muster Garlic Cloves verkörpert genau das, was ich am Zentangle so gerne mag: Nicht viel denken, Punkte, Striche, verbinden, entspannen und staunen. Mit der Schattierung am Ende und in diesem Fall mit dem weißen Highlighter auf den Renaussance-Tiles passiert noch einmal unheimlich viel mit dem Bild und es gefällt mir umwerfend gut: 

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Seht dies als Plädoyer für Monotangles, also für Bilder mit nur einem Muster. Manchmal ist es halt schon zu viel verlangt, sich für ein zweites Muster zu entscheiden: Lasst es halt bleiben und tangelt tapetenweise das gleiche Muster!

Es grüßt die Sabrina

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